Die Alltagshilfen in Zeichen von Corona


Nichts ist schlimmer für ältere, aber auch für Menschen die in Not sind, keine Hilfe mehr zu bekommen, wenn dringend Hilfe benötigt wird.

Dies war und ist auch teilweise jetzt noch für die Alltagshilfen, die Hilfesuchenden, die Helfern/innen und auch für die Telefoniererinnen eine bittere Zeit.

Trotz Corona haben wir telefonischen Kontakt mit unseren Hilfesuchenden aufgenommen, um zu hören, wie sie mit dieser Situationon zurechtkommen. Es wurden viele gute Gespräche geführt und alle, die wir telefonisch erreicht haben, waren dankbar für diese Gespräche. Sie hatten das Gefühl nicht vergessen zu werden.

Aber jetzt, nachdem viele Auflagen gelockert wurden, sind viele Hilfesuchende Die Alltagshilfen in Zeiten von Corona verunsichert ob sie für Hilfe im Haushalt eine Helferin oder einen Helfer in die Wohnung lassen können. Muss ein Mundschutz getragen werden und ist der Mindestabstand gewährleistet? Auch unsere Helfer fragen nach, ob sie zu Hilfesuchenden in die Wohnung können um Hilfe zu leisten.

Helfer, die im Außenbereich tätg sind, können dem Hilfesuchenden tatkrä2ig zur Seite stehen und haben dadurch weniger Probleme.

Wir haben nun die Hoffnung, dass die Lockerungen der Einschränkungen in den letzten Wochen allen Beteiligten der Alltagshilfen nützen. Unter Beachtung der geltenden Regeln kann wieder geholfen werden.

Was uns traurig stimmt ist, dass unser beliebter Helfer-Stammsch, der einmal im Monat statgefunden hat, leider zur Zeit nicht durchgeführt werden kann. Dort haben sich Helfer/innen und auch Telefoniererinnen immer gern ausgetauscht.

Und auch unser gemütlicher Adventsnachmittag in der Vorweihnachtszeit mit netten Geschichten, Gedichten und Weihnachtsliedern muss Corona bedingt leider ausfallen.

Darum bitten wir alle, Helfer, Helferinnen und Hilfesuchende um Geduld und Abstand, damit wir andere schützen können und mit Zuversicht in ein neues Jahr 2021 blicken können. Für die Alltagshilfen

Jana Sommermeyer